Dienstag, 17. Februar 2009

Ich glaube an Evolution

Um nochmals kurz auf meinen gestrigen Beitrag zurück zu kommen: Ich glaube sehr wohl an die Evolution. Die Frage ist lediglich, wie weit.

Denn dass sich Lebewesen aufgrund von Faktoren aus der Umwelt weiter entwickeln, ist nichts als logisch. Tun wir Menschen ja auch. Dabei handelt es sich jedoch um die Verbesserung bestehender Fähigkeiten, nicht um eine grundsätzliche Wesensänderung.

Daran, dass sich aus einer Amöbe irgendwann ein Fisch, später eine Echse und irgendwann ein Affe entwickelte, kann ich schwer glauben. Ich meine, das als wahr anzunehmen fordert mindestens soviel Glauben wie das Akzeptieren der Schöpfungsgeschichte gemäss Bibel.

Wahrscheinlich gibt es keinen Gott

In Grossbritannien machen Atheisten seit einiger Zeit Plakatwerbung der provokativen Art: "There's probably no god" (Es gibt wahrscheinlich keinen Gott) steht mit grossen Lettern auf zahlreichen Bussen. Man solle sich keine Sorgen machen, sondern das Leben geniessen. Die Initianten sehen es als Provokation. Und als Antwort auf viele Werbeplakate christlicher Organisationen mit Bibelsprüchen.

Nun soll auch in der Schweiz eine ähnliche identische Aktion durchgeführt werden. Abgesehen davon, dass mich das reine Kopieren von Kampagnen eher langweilt, bin ich gespannt, wie die christlichen Organisationen, allen voran die Kirche, darauf reagieren wird.

Meiner Meinung nach sollten sie sich ruhig verhalten. Denn solange christliche Werbung erlaubt ist, müsste aufgrund von Gleichberechtigung auch anderen "religiösen" Organisationen die öffentliche Werbung erlaubt sein. Nicht zuletzt bieten solche Situationen ja auch gute Grundlagen, um ein Thema breiter abgestützt zu diskutieren. Und durch provokative Werbung, egal in welche Richtung, wird die Bevölkerung angeregt, sich mit einem Thema auseinander zu setzen.

Ich schätze aber mal, dass das nicht alle Frommen so liberal sehen und stattdessen zu öffentlichen Protesten aufrufen, die Plakate runterreissen oder sonst wie ausfällig werden. Damit würden sie sich dann selbst ins Abseits stellen bei denjenigen, die sie eigentlich erreichen wollten. Aber das werden die nicht merken, schätze ich.

Montag, 16. Februar 2009

Ein Argument gegen die Evolution?

Gut, passt nicht richtig zum Titel meines Blogs, aber zum thematischen Inhalt sehr wohl. Sollte diese Information stimmen, könnte das ein Argument sein, das ziemlich deutlich gegen die Theorie der Evolution spricht. Sie würde vielmehr die Schöpfungsgeschichte bestätigen. Oder zumindest unterstreichen.

Denn unter dem Gesichtspunkt der Evolution wäre es äusserst unwahrscheinlich, um nicht zu sagen unmöglich, dass sich Lebewesen im gleichen Zeitraum identisch entwickeln. Und dass die Schlammwürmer die 12'000 km von Pol zu Pol zwecks Fortpflanzung oder Gen-Austausch zurücklegen, klingt... sagen wir mal unwahrscheinlich.

Wurden die Lebewesen jedoch von einer übernatürlichen Macht (sprich Gott) kreiert, wäre es absolut naheliegend, dass gleiche Lebewesen an verschiedenen geeigneten Stellen des Planeten "ausgesetzt" wurden.

Was da die Wissenschaft wohl für Erklärungen findet?